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Hemden-Guide: Kragen-Formen

Jetzt geht’s Ihnen an den Kragen

Der erfahrene Hemden-Käufer kennt seine Kragenweite in- und auswendig. Geht es aber um das Kriterium der Kragenform, ist so mancher überfragt: Welchen Kragen trägt man zu welchem Outfit und zu welchem Anlass? Wir stellen die gängigsten Kragenformen vor und verraten Ihnen, welcher Kragen der richtige für Sie ist.

Die Bandbreite ist groß: Vom klassischen Kent-Kragen über den erfrischenden Hai-Kragen bis hin zum legeren Button-Down-Kragen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Männerhals schick und kleidsam zu umschließen.


Der Kent-Kragen: Klassisch-korrekt

Kragenformen: Kent-Kragen

Die Geschichte besagt, dass der Herzog von Kent nach einer Kragenform gesucht haben soll, die ihm das Binden von großen Krawattenknoten ermöglichte – ohne dabei den Hals zuzuschnüren. Ihm haben wir also den Kent-Kragen von heute zu verdanken.

Der Kent-Kragen ist ein Umlegekragen von mittlerer Höhe und mittlerer Länge der Spitzen. Die weit auseinanderstehenden Kragenenden lassen ihn sowohl mit als auch ohne Krawatte gut aussehen und erlauben eigentlich jeden Krawattenknoten.

Aber auch mit der Fliege geht er eine gutaussehende Symbiose ein. Vor allem im korrekten und formellen Business-Umfeld ist er ein gern getragener Vertreter der Kragenfamilie und gilt als Evergreen unterm Sakko. Er ist besonders zu empfehlen für schlanke Männer mit einem schmalen Gesicht.

 


Hai-Kragen: Modisch-smart

Kragenformen: Hai-Kragen

Die auch Haifisch-Kragen genannte Variante hat ihren Namen von ihrer Ähnlichkeit mit einem geöffneten Haifisch-Maul. Mit seiner modischen Höhe und der breiten Spreizung gilt der Hai-Kragen als ein wenig extravaganter als der Kent-Kragen, ist aber dennoch für die meisten formellen und business-bezogenen Anlässe geeignet.

Im Vergleich zu anderen Kragenformen wirken die Spitzen der Kragenenden bei dieser Variante wie abgeschnitten.

Ob für Business oder Freizeitanlässe, eine der elegantesten Kragenformen ist der Haifischkragen.

Dieser Umlegekragen ist der perfekte Begleiter zu Sakkos mit breitem und tiefem Ausschnitt und eignet sich hervorragend für große beziehungsweise breite Krawattenknoten. Auch er steht besonders Männern mit eher schmalem Gesicht.


Button-Down-Kragen: Locker-lässig

Kragenformen: Button-Down-Kragen
Von britischen Polospielern ersonnen, die auch während eines turbulenten Matches einen gut sitzenden Kragen wahren wollten. Kleine Knöpfe halten die Kragenschenkel fest und lassen nichts verrutschen.

Der Button-Down-Kragen gilt heute als  lässige und sportliche Kragen-Variante und kommt am besten ohne Krawatte aus.

Am Casual Friday und zu Freizeit – oder Sport-Kombinationen ist der Button-Down-Kragen eine gute Wahl. Er kann eine schlanke Silhouette zaubern, betont aber auch das Kinn sehr stark. Wie schon der Kent- und der Hai-Kragen zählt er zu den Umlege-Kragen.

Wegen seiner sportlichen Natur trägt man den Button-Down-Kragen in der Regel nicht zum Anzug oder zweireihigen Sakko.


Stehbund-Kragen: Nostalgisch-modern

Kragenformen: Stehbundkragen
Der Stehbund-Kragen von heute stammt vom Urvater der Kragen ab: dem klassischen Stehkragen. Im Gegensatz zu den Umlege-Kragen steht er aufrecht um den Hals. Er ist in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen und gilt als eher legere Kragen-Variante, die sowohl mit einem Cardigan als auch mit Sakko oder komplett ohne Begleitung zurechtkommt.

Die meisten modernen Stehkragen werden heutzutage halbrund gefertigt, was ein zu starkes Abstehen vermeidet. War die Ur-Variante des Kragens noch als unbequem oder einengend verschrien, so gilt die moderne Ausführung als das genaue Gegenteil.

 

 


Kläppchen-Kragen: Formell-elegant

Kragenformen: Klaeppchenkragen
Der Kläppchen-Kragen stammt ebenfalls vom Stehkragen ab und ist eine moderne Variante des Kragen-Urgesteins. Das Tragen mit einer Krawatte ist ein absolutes No-Go, er ist einzig und allein einer Fliege vorbehalten. Ebendiese verdeckt seine nach unten geklappten Kragenenden-Spitzen.

Seine Kombinationspartner sind sehr festliche Anzüge, Fracks oder Smokings. Er wird also nur zu sehr eleganten und formellen Anlässen aus dem Schrank geholt.

 

 

 

 

 

Illustration by PepiArt